Willkomen im Schülerblog

 

Heute, am 14.11.2018, haben wir unsere Arbeit als Blogger auf der Karlsruher Bücherschau 2018 aufgenommen. Wir sind die Schülerzeitungsredaktion des Max-Planck Gymnasiums in Rüppurr. Derzeit sind wir 15 Redakteure zwischen 11 und 17 Jahren. Betreut werden wir von unserem Lehrer Herrn Gallinat. Wir freuen uns sehr auf unsere neue Aufgabe und wünschen viel Spaß beim Lesen!

 

 

Eröffnung der Bücherschau (15.11.2018)

Marie (Klasse 11) berichtet:

Am Donnerstag, den 15. November wurde die 36. Bücherschau feierlich im Meidinger Saal eröffnet. Nach einer Begrüßung von Frau Rösch führte Martin Wacker, Stadionsprecher des Karlsruher SC, durch den Abend und bat nacheinander die Ehrengäste auf die Bühne. Neben dem niederländischen Botschafter Wepke Kingma, welcher mit charmantem Akzent von der Leseförderung in den Niederlanden berichtete, waren auch Börsenvertreter,  der Kulturbürgermeister Dr. Albert Käuflein und die niederländische Autorin Anne-Gine Goermans anwesend. Dabei wurde übers Vorlesen, Digitalisierung im Rahmen der Bücherschau und darüber, dass man als niederländischer Schriftsteller nicht mehr einfach nur schreiben kann, sondern eine Art Performance auf die Bühne bringen muss, gesprochen. Dafür lieferte Frau Goermans direkt ein Bespiel, indem sie die musikalische Untermalung ihres neuen Romans „Honolulu King“ mitbrachte und der Abend zu den Klängen hawaiianischer Ukulele ausklingen ließ.

Interview mit Autorin Anne-Gine Goemans (15.11.18) Teil 1

Marie besuchte die Eröffnung der Bücherschau am Donnerstag, den 15. November 2018:


19:00 Uhr, Meidinger Saal. Volles Auditorium, gespannte Gäste, eine Reihe voller wichtiger Persönlichkeiten. Und mitten drin: Wir. Redakteure, vergleichsweise die Jüngsten der Runde. Durchschnittsalter so um die fünfzig, stellen wir fest. Trotzdem, neugierig sind wir allemal, allein schon, weil so viele wichtige Personen heute Abend zu Besuch sein sollen. Als sich das allgemeine Gemurmel gelegt hat, betritt Frau Rösch die Bühne. Sie ist die Geschäftsführerin der Bücherschau. Sie spricht herzliche Worte zur Begrüßung und sie gibt weiter an den Moderartor Martin Wacker, der uns den restlichen Abend durch das Programm führen wird. Schon betreten auch die Ehrengäste die Bühne: Allen voran der holländische Botschafter, Wepke Kingma, der mit seiner leuchtend orangenen Krawatte auch aus der hintersten Ecke des Saals erkennbar ist. Ein freundlicher Mann, der mit herrlichem Akzent erzählt, wie die Leseförderung in den Niederlanden von statten geht und sich auch für Witze nicht zu Schade ist. Weitere Gäste plaudern munter mit Martin Wacker. Es geht um Ferien in Deutschland, Digitalisierung und Wirtschaftsmächte. Die niederländische Autorin Anne-Gine Goemans meldet sich zu Wort und erzählt von ihrem neuen Roman „Honolulu King“ und vom Druck, der auf Autoren in den Niederlanden lastet, dass man nicht einfach nur noch schreiben kann, sondern so viel mehr, als „nur“ ein Autor sein müsse. Dabei bestätigt sich diese Aussage durch die musikalische Begleitung von Ukulelen, passend zu Frau Goemans neuestem Roman. Wir baten alle drei dieser Gäste zum Interview:

Zunächst unterhielten wir uns mit Anne-Gine Goemans, der niederländischen Autorin von „Honolulu King“, die bereits bei der Eröffnungsfeier zu Worte kam, uns jedoch noch genauer über die Entstehung ihres neuen Romans berichtete. Dabei erfuhren wir auch über den Hintergrund der Geschichte, die Freimaurer und ungeklärte Mordfälle, und bekamen anschließend noch eine, wie auch bei Honolulu King , Kostprobe der musikalischen Begleitung ihres letzten Romans „Gleitflug“. Dabei gab es auch keine sprachlichen Barrieren, da Frau Goemans fließend Englisch spricht und uns auch mit ihren Deutschkenntnissen beeindruckte. In entspannter Atmosphäre unterhielten wir uns auch darüber, dass es ihr erster Besuch in Karlsruhe sei, bei welchem sie unbedingt noch einmal das Schloss besichtigen möchte. Zu guter Letzt begleiteten wir die Autorin noch ins Buchcafé der Bücherschau, wo sich alle Gäste einen schönen Abend machten. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Frau Goemans, dass sie uns so freundlich unsere Fragen beantwortete und wir hoffen, dass das Karlsruher Schloss sie begeistert hat!

Interview mit dem niederländischen Botschafter Wepke Kingma (15.11.18) Teil 2

Anschließend baten wir Herrn Wepke Kingma, den niederländischen Botschafter aus Berlin, zum Gespräch, welcher, wie bereits erwähnt, bereits bei der Eröffnungsfeier darüber witzelte, dass er und seine Frau von nun an nur noch Ferien in Deutschland machen würden und der vor allem von der niederländischen Leseförderung berichtete. Der freundliche Niederländer ließ nicht lange bitten und wir tauschten uns zum Thema deutsch-niederländische Gemeinsamkeiten aus. Besonders in Erinnerung behielt ich dabei seinen Vergleich, bei dem er feststellte, dass Deutschland und die Niederlande insoweit ähnlich sind, als dass es viele gemeinsame Interessen gibt. Aber dass die Niederländer mehr wie ein entfernter Enkel zu Deutschland seien, welcher einfach ein bisschen anders sei, aber eben trotzdem Familie und das Ganze vielleicht auch genau deswegen so wunderbar passe. Besonders gefiel ihm, dass der gesamte Saal prall gefüllt war und sich all die Besucherinnen so auf die Bücherschau freuten. Dabei bekamen wir den Eindruck, dass er schon sehr gespannt darauf war, wie die Besucher der Bücherschau diese aufnehmen würden, besonders mit Werken vieler sehr bekannter niederländischer Autoren, die er auch sehr wertschätze. Leider hatten wir nicht allzu viel Zeit, da der Botschafter, ein viel gefragter Mann, bereits an einem anderen Tisch erwartet wurde. Uns hätte schließlich auch noch interessiert, wie er zur überschwänglichen Tulpen-, Holzschuh- und Fahrraddeko stand. Doch ich denke, dass dies im Bezug zu niederländisch-deutschen Gemeinsamkeiten durchaus als passend empfunden wurde. Auch an dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön an Herrn Kingma! Wir hoffen, Ihr weiterer Aufenthalt in Karlsruhe hat Ihnen gefallen!

 

(Link hier her)

Interview mit der Geschäftsführerin Reinhilde Rösch (15.11.18) Teil 3

Zuletzt interviewten wir Frau Rösch, die sich auf viele interessierte Besucher freut, die gespannt in den Regalen schmökern, sich den abendlichen Lesungen anschließen und das Programm in vollen Zügen auskosten. Zudem kam zur Sprache, dass ein Roman in der Regel ganz viel über die Persönlichkeit des Autors verrate. Dies sein ja ein Widerspruch an sich, da während des Entstehungsprozesses eines Roman der Autor sehr in sich gekehrt sei. Dann wiederrum, berichtete Frau Rösch, nach der Veröffentlichung des Romans müsse sich ein Autor ins Rampenlicht stellen und das Gesicht zu seinem Werk sein. Denn, und dies wurde schon in der Eröffnungsrede angesprochen, ein Autor kann nicht mehr nur ein Buch schreiben, er muss auch dafür werben und es präsentieren, da in unserer heutigen vernetzten Welt Öffentlichkeitsarbeit immer wichtiger werde. Frau Rösch freute sich besonders auf die niederländischen Autoren und Autorinnen, und dass sie so zahlreich vertreten sind, besonders, da sie sich in den letzten Jahren selbst niederländisch beigebracht habe. Angefangen mit Kindersendungen liest sie mittlerweile ganze Romane und freut sich sehr auf alle niederländischen Werke der Bücherschau. Uns wurde deutlich, wie viel Arbeit in die Vorbereitung der Bücherschau gesteckt wurde und dass Frau Rösch, und das mit Recht, sehr stolz auf die diesjährige Auswahl an Werken und Autoren ist. Wir bedanken uns auch hier ganz herzlich für das tolle Interview und hoffen, dass ihre Erwartungen erfüllt werden!

Handlettering - Aquarellieren ist leichter als gedacht! (17.11.18)

Antonia (Klasse 7) berichtet:

Ich nahm am 17.11. bei dem Handlettering-Workshop von Brigitte Kress teil. Die Teilnehmer des Events durften eine Karte gestalten. Dabei zeigte uns die Leiterin des Workshops, welche Stifte man für welche Schriftarten benutzen kann. Den Brushpen benutzt man beispielsweise für eine bestimmte Art des Handletterns, dem Brushlettering. Beim Brushlettern werden die Linien, die man nach unten zieht, dick geschrieben. Es wird also auf den Brushpen Druck ausgeübt. Das Aquarellieren, auch Watercolor genannt, haben wir nur für den Hintergrund verwendet. Auch hier zeigte uns Frau Kress verschiedene Techniken.

Frau Kress beschreibt, dass das faszinierende für sie am Handlettern die vielfältig Ausdrucksmöglichkeiten sind. Es sei nicht so steif, wie die klassische Kalligraphie. Als Neuling ging man aber stolz nach Hause, denn Frau Kress hatte den Teilnehmern einiges beigebracht.

Poffertjes und schöne Bilder - Vortrag über die Niederlande von Karine Müller (18.11.2018)

 

Marlene und Dominika berichten (8. Klasse):

Wir waren am 18.11.2018 bei der Bücherschau und haben uns einen lebendigen Vortrag von Karine Müller Karine Müller vom NeVlaC (Nederlandse en Vlaamse Cultuurvereniging e.V.) über die Niederlande angehört und leckere Poffertjes probiert.

Am Ende des Vortrags von Karine Müller konnten wir sagen, dass es über die Niederlande viele Klischees gibt. Im Interview mit der Hollandexpertin erfuhren wir schon etwas über einen wichtigen Punkt: Die Niederlande sei nicht gleich Holland, denn Nord- und Südholland sind nur zwei der zwölf Provinzen in den Niederlanden. Natürlich stimmten einige Klischees über die zwei Landesteile mit dem Namen Holland, gab die Vortragende zu Bedenken, und zeigte doch, dass die Niederlande ein vielfältig buntes Land sind.

Frau Müller erwähnte in ihrem Vortrag viele holländische Besonderheiten. Sie erzählte zu Beispiel, es gäbe sehr viele Mühlen in den Niederlanden, es gäbe dort viele Tulpen und die uns allen bekannten Käsemärkte.  Außerdem berichtete sie, das Lieblingstransportmittel  der Niederländer sei das Fahrrad. Dort gäbe es viel Meer und lange Küsten und deshalb auch viele  Dünen und  Deiche. Und wenn  im Winter die Seen zugefroren wären, würden alle sofort ihren Schlittschuhe holen und aufs Eis gehen. Das einzige Klischee, das nicht stimme, wäre, dass die Niederländer Holzschuhe tragen würden. Diese würden meistens nur die Touristen kaufen, obwohl sie selbst auch welche im Keller habe. Ein Fakt nebenbei:  Die Niederlande sind 8,5-mal kleiner als Deutschland.

Natürlich konnten wir die Bücherschau nicht verlassen, ohne ein paar Poffertjes probiert zu haben. Poffertjes sind kleine niederländische Pfannkuchen mit Buchweizenmehl, normalerweise werden sie mit Butter und Puderzucker gegessen. Ursprünglich kommen sie aus Frankreich, wo sie von Mönchen als Hostien gegessen wurden. Mit einem guten Gefühl im Magen verabschiedeten wir uns von der ersten Niederlande-Erfahrung.

Das Interview vor Ort: Unsere Schülerjournalisten im Gespräch mit Karine Müller vom NeVlaC (Nederlandse en Vlaamse Cultuurvereniging e.V.)




Wilde Piraten und fiese Monster - beim Workshop von Atelier Remise (25.11.2018)

 

Carolin, Antonia, Hennes und Lola berichten vom Workshop der drei Chefs des Atelier Remise Niko Renger, André Rösler und Maria Karipidou:

Seit 2013 arbeiten die Illustratoren in ihrem Studio, dem Atelier Remise, auf dem Kreativareal Alter Schlachthof in Karlsruhe. Am 25. 11 waren wir im Kinderland der Bücherschau. Maria Karipidou, Andrè Rösler und Nikolai Renger vom Atelier Remise haben uns viele Interessantes über Illustration erzählt. Es ging um die Entstehung von Bilderbüchern. Dazu zeigten uns die Illustratoren ihre Skizzen und Dummies. Dummies sind Entwürfe von den Büchern, wie sie dann schlussendlich aussehen sollen. Die Künstler überlegen sich dabei genau, wie sie Emotionen und Bewegungen darstellen wollen. Mit vielen neuen Informationen gingen wir dann zum Workshop. Die Teilnehmer des Events durften sich eine eigene Figur ausdenken. Dabei zeigten die Illustratoren, wie man besonders kreativ sein kann. Zuerst wurden Plakate über Vampire, Monster und Piraten erstellt. Dann wurde gebastelt und gezeichnet. So enstanden spannende Figuren wie "Tom die Bakterie" und viele andere.

Wir waren vor Ort und fanden es sehr spannend und interessant. Maria, André und Nikolai waren super nett.

Danke für das Interview - wir durften hier viele Fragen stellen!

Hier folgt unser Interview mit dem Atelier Remise